OWF.ZUKUNFT 2020 „Mut zum Vorsprung – Jetzt erst recht“

Michael Kotzbauer: Visegrád-Staaten gewinnen für KMU an Bedeutung als zukünftige Handelspartner

Am heutigen Dienstag diskutierte der Vorstandsvorsitzende des Ostdeutschen Bankenverbandes, Michael Kotzbauer, mit Dr. Robert Hermann, Geschäftsführer des GTAI und unter Liveschaltung von weiteren GTAI-Korrespondentinnen weltweit über die Exportstärke des ostdeutschen Mittelstandes und den Herausforderungen angesichts der Corona-Krise.

Im Rahmen der Diskussionsrunde betonte Michael Kotzbauer, dass trotz steigender Unsicherheiten die Beteiligung am Welthandel für die Unternehmen wichtig sei. Hier wird ein wesentlicher Teil des deutschen Wohlstandes erwirtschaftet. Der Mittelstand habe zudem sein Potential auf den Auslandsmärkten noch nicht vollends ausgeschöpft. Im Zuge dessen unterstrich Kotzbauer die Relevanz des Europäischen Binnenmarktes für die Unternehmen. „Wir werden in den nächsten Jahren eine steigende Bedeutung der Mittel- und osteuropäischen Ländern, allen voran den Visegrád-Staaten, für die ostdeutsche Exportwirtschaft sehen. Regionale Nähe und positiv zu erwartendes Wirtschaftswachstum nach Corona, machen sie nicht nur als Zulieferer, sondern auch als Absatzmärkte attraktiver.“

Mit Blick auf Zukunftstrends in den internationalen Märkten, schloss Kotzbauer: „Wir sind inmitten eines Transformationsprozesses, der sich noch durch Corona noch verschärft. Wir werden eine Branchenverschiebung erleben. Eine aktuelle Umfrage des Ostdeutschen Bankenverbandes ergab, dass gerade für die Biotech- und ITK- Branchen großes Potential im Exportgeschäft gesehen wird.“