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PresseInfo Nr. 2|26 vom 28.05.2026

Den Aufholprozess neu denken

Ostdeutschland als Zukunftsregion Europas

Der Wettbewerbsreport Ostdeutschland 2026 wird am 1. Juni 2026 erstmals auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum vorgestellt. Ziel des Reports ist es, eine realistische Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft anzustoßen und konkrete Schlussfolgerungen für Politik und Wirtschaft abzuleiten.

Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, äußert sich dazu: „Jeder einzelne Arbeitsplatz in Ostdeutschland ist mir wichtig. Genauso kämpfe ich gegen das schwindende Vertrauen in die Politik. Investitionen in die wirtschaftliche Zukunft Ostdeutschlands geben wirtschaftliche Sicherheit und Zukunftsperspektiven für die Menschen vor Ort. Das festigt den Zusammenhalt und damit auch unsere Demokratie. Den ostdeutschen Standort müssen wir stärken, denn so fördern wir den wirtschaftlichen Erfolg unseres gesamten Landes.“

Joachim Ragnitz, Mitherausgeber des Wettbewerbsreports Ostdeutschland 2026, betont: „Der Aufholprozess Ostdeutschlands kommt nur noch langsam voran. Es braucht deshalb eine realistische und kritische Bewertung sowie konsequente Aktivitäten aus Politik und Wirtschaft, damit der Wachstumsprozess neuen Schwung erhält.“

Frank Nehring, Mitherausgeber des Wettbewerbsreports Ostdeutschland 2026, erklärt: „Wer den wirtschaftlichen Zusammenhalt Deutschlands ernst meint, muss die strukturellen Defizite im Osten entschlossener angehen.“

 

Vermögenslücke als strukturelles Risiko

Ein Sonderkapitel des diesjährigen Wettbewerbsreports widmet sich dem Vermögensaufbau. Hier zeigt sich eine deutliche Lücke: Ostdeutsche Haushalte verfügen im Median nur über rund ein Viertel des westdeutschen Vermögens.

Achim Oelgarth, Mitherausgeber des Wettbewerbsreports Ostdeutschland 2026, erklärt: „Vermögen wirkt wie ein ökonomisches Sprungbrett. Fehlt es, verfestigen sich Ungleichheiten über Generationen hinweg und bremsen die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen.“

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